 Am 18. Juli war 3D Culture zu Besuch bei Galileo, dem Wissens- und Lifestyle-Magazin von ProSieben.
Am Dienstag fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein mit unserem mobilen 3D Scanner-System nach München zur ProSiebenSat1 Media AG. Nach kurzem Aufbau und Gerätetest im Studio präsentierte GF Peter Brunsbach dem Schauspieler und Sänger Daniel Aminati, der für uns Modell gestanden hat, sowie dem zuständigen Redakteur, Sendungsleiter, Kamera-Team ... unsere Neuheit - die Neue Art der Kunst. Die von uns mitgebrachten Schaustücke sorgten für großes Interesse, Staunen und Spannung auf das was jetzt kommen wird.
Nach der Vorbereitung und einigen Probe- und Justierungs-Scans hat Jörg Weimer, der Digitalbildhauer von 3D Culture, den Kopf von Daniel Aminati auf einem Stuhl sitzend von allen Seiten mit dem Laser-Scanner gescannt. Diese Daten werden für die Erstellung des 3D-Kopfes benötigt. Anschließend erfolgten noch einige Körper-Scans des Torus, auch wieder von allen Seiten. Mit der Überprüfung der Einzelscans war der erste Teil des Herstellungsprozesses dann auch schon im Kasten.
Jetzt erfolgte die 3D-Datenbearbeitung der eben gewonnenen Scan-Daten durch den Digitalbildhauer. In stundenlanger Handarbeit wurden die Einzelaufnahmen mit einer speziellen Software bearbeitet. Dem Digitalbildhauer stehen bei der Arbeit vergleichbare Werkzeuge wie dem klassischen Bildhauer zur Verfügung - nur eben digital in einem Computer.
Gegen Abend fuhren wir dann wieder zurück in den Rheingau und genossen dabei einen traumhaften Sonnenuntergang über Bayern.
Nächste Woche erfreut uns Galileo mit einem Gegenbesuch. Dann wird der Herstellungsprozess der Gips-Statue aus den Computerdaten bei der Firma 4D Concepts und die Nachbearbeitung durch den klassischen Bildhauer und Künstler Robert Frank Schmidt aus Kiedrich/Rheingau gefilmt. Wir sind gespannt und freuen uns auf einen tollen Tag.
Fotos vom 1. Drehtag: 3D Scan und 3D Datenbearbeitung bei der ProSiebenSat1 Media AG in München

Ankunft im Medienzentrum
Unterföhring (München)
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Daniel Aminati - ein Schauspieler
und heute unser Modell
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Vorbereitung 3D Laserscan
und Testen der Technik
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3D Scan des Kopfes von Daniel Aminati,
berührungslos und detailgenau
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Daniel im Gespräch mit Digitalbildhauer Jörg.
3D-Datenbearbeitung mit Spezialsoftware |

Interview mit dem Erfinder der Neuen Art der Kunst,
Peter Brunsbach
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Ende des ersten Drehtages |
Am 26. Juli beehrte uns das Galileo-Drehteam mit einem Gegenbesuch
Am Mittwoch fuhren wir bei schönstem Sommerwetter (37°) nach Groß-Gerau zur Firma 4D Concepts um uns dort mit dem Drehteam von Galileo zu treffen. Heute soll dort die Herstellung von Daniel Aminatis Gipsbüste aus den 3D-Daten gefilmt werden. Anschließend nach einem Ortswechsel nach Kiedrich im Rheingau, drehte sich alles um die künstlerische Endbearbeitung des Gips-Rohlings durch unseren Bildhauermeister Robert Frank Schmidt.
Doch zuerst zur Herstellung der Gipsbüste. Unser Digitalbildhauer hat in vielen Stunden konzentrierter Computerarbeit mit einer Spezial-Software aus den rohen Scan-Daten ein digitales Computermodell von Daniel erstellt, das nun als digitale Vorlage für den 3D-Produktionsprozess, das Rapid Prototyping, dient. Zuerst wurde das innovative Skulpturen-Herstellungsverfahren in einer kurzen Präsentation durch Herrn Neumann, Geschäftsführer der Firma 4D Concepts, erklärt und die Kamera- und Lichttechnik aufgebaut. Dann wurden die mitgebrachten 3D-Daten mit einem speziellen Programm geöffnet und zum Drucker geschickt. Der druckte dann einige Minuten lang Schicht für Schicht einen Querschnitt aus Gips durch die Büste von Daniel. Für den Dreh haben wir diese Szene aus Zeitgründen nachgestellt.
In einem zweiten Drucker in einem extra Raum druckte währendessen der große Bruder seit 29 Stunden ununterbrochen an der Original 1:1-Büste und war nun fertig für die Show.
Deckel auf und - wo ist die Büste? Verschwunden? Nein, sie liegt eingebettet in reinem, weißen Gipspulver mit einer absolut glatten Gips-Oberfläche. Das überschüssige, lose Gipspulver wurde nun vorsichtig mit einem Industriesauger weggesaugt und sukzessive kam die Figur zum Vorschein, eine dreidimensionale, dicke Hülle aus massivem Gips gehärtet mit einem Kunststoffpolymer.
Die Skulptur ist genau so wie sie sein soll, absolut original- und maßstabsgetreu. Der Gips-Rohling ist gelungen. Alle sind erstaunt über die hohe Qualität des Gips-Rohlings und dass er tatsächlich ausschaut wie das digitale 3D Modell und die Originalperson.
Jetzt ging es nach Kiedrich im Rheingau zu unserem kompetenten Bildhauer Schmidt, der die künstlerische Endbearbeitung der 3D Culture Skulpturen übernimmt. Fasziniert von der Ähnlichkeit des Gips-Rohlings macht er sich sogleich an die Arbeit, denn der Büsten-Rohling soll eine künstlerische Bemalung nach Originalfoto-Vorlage erhalten. Im seiner kleinen, urigen Werkstatt mit duzenden Stein-Büsten, Statuen und Werkzeugen auf den Regalen machte er sich an die Ausbesserung von kleinen Schönheitsfehlern und gibt der Rohform den letzten Schliff und individuellen Charakter. Anschließend begann er mit der Colorierung der Büste mit Künstlerfarben.
Die fertig bemalte Skulptur wird in wenigen Tagen, wenn sie fertig ist, zu ProSieben geschickt. Die weiteren Aufnahmen für die Anmoderation mit unserer Skulptur werden dann in München aufgezeichnet. Ein Ausstrahlungstermin ist noch nicht bekannt, wird aber zeitnah hier auf der Website mitgeteilt.
Zeit zur Verabschiedung des Galileo-Teams. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit dem Team von Galileo zu drehen. Wir freuen uns auf einen spannenden und unterhaltsamen Bericht. Und auf große Augen bei Daniel Aminati, wenn er sich zum erstem Mal als Büste sieht.
Fotos 2. Drehtag: Rapid Prototyping und künstlerische Nachbearbeitung

Vorbereitung des 3D Computermodells
für das Rapid Prototyping
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Der Drucker beim Drucken einer neuen Schicht Gips.
(Querschnitt durch die Büste) |

Nach über 29 Stunden ist der Druck fertig.
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Das lose Pulver um die Figur herum wird weggesaugt. |

Der Rohling ist fertig.
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Verbliebene Gipsreste werden mit Druckluft entfernt. |

Ortswechsel:
Die Bildhauer-Werkstatt von Robert Frank Schmidt in Kiedrich/Rheingau
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Unser Bildhauermeister sorgt nun für die künstlerische
Endbehandlung der Schulterbüste. |

Professionelle Korrektur von kleinen Schönheitsfehlerchen,
die durch die Datenbearbeitung entstanden sind.
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Jetzt bekommt die Büste eine handgemachte Colorierung
auf Grundlage eines Fotos |
Am 14. August wurde der Beitrag bei ProSieben Galileo ausgestrahlt
Hier ein paar Fotos vom Galileo-Beitrag (Geringe Bildqualität durch Fotoaufnahme vom Fernsehbildschirm)

Galileo von ProSieben - das wohl bekannteste Wissens- und Lifestyle-Magazin im deutschen Fernsehen
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Beurteilen Sie selbst die Ähnlichkeit unserer Büste mit dem neuen Galileo-Moderator Daniel Aminati |

Auch Aiman Abdallah ist fasziniert von der Detailgenauigkeit der Büste.
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Am Ende unseres Beitrages wurde Daniel Aminati von Aiman Abdallah offiziell zum neuen Galileo Moderator ernannt. |
Vielen Dank an Daniel Aminati, die Drehteams und das tolle Team von Galileo.
Dank auch an die Firma 4D Concepts und Bildhauer Robert Frank Schmidt für die Mitwirkung beim Dreh.
Website von Daniel Aminati: www.danielaminati.de

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